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Marokko, Hamam und Entspannung

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Als ich neulich in Marokko war, war ich erfreut auf der Strasse laufend "Massage", "Spa" oder "Hamam" zu lesen. Ein vielfältiges und bezahlbares Angebot wartet auf Wellness-hungrige, nicht ganz in einem Ausmass wie in Bangkok aber doch allgegenwärtig. In der Tat, verschiedene arabische Länder haben eine lange Hamam-Tradition. Als Hamam bezeichnet man eigentlich ein Dampfbad, wo man sich wäscht (oder waschen lässt) sowie sich auch der Körperpflege hingeben kann. Besucht wird es von Frauen und Männern.

Die Hamam-Tradition wird nicht überall so locker praktiziert wie in den grossen Städten Marokkos. Gerade bei Ausländern ist es dann geradezu normal, dass ein Mann von einer Frau gewaschen wird. Während der Mann dabei komplett nackt im Waschraum ist, behält die Frau ihr lockeres Gewand natürlich an. Es ist dann auch nicht üblich, dass es zu einem erotischen Austausch kommt obwohl dieser je nach Etablissement nicht ausgeschlossen ist.

Gleiche Philosophie gilt auch für die zahlreichen Massagesalons. Man darf also nicht reingehen mit der Erwartung, dass es zu einem sinnlichen Erlebnis kommt, noch weniger, ein solches explizit zu verlangen. Es gibt die ungeschriebene Regel, dass wenn man selbst oder die Masseurin kein Handtuch zur Körperabdeckung verwendet, es möglich ist, dass eine "Finalisation" - also eine Feinmassage - gewünscht, resp. möglich ist. Doch keine Regel ohne Ausnahmen: In den acht verschiedenen von mir besuchten Massagen kam es nur bei einer zu mehr, trotz Handtuch. Man sieht hier also auch etwa die Quote, wenn man einfach nur den Schildern folgt. Wer etwas zielgerechter vorgehen möchte, findet jedoch im Netz verschiedene Tipps von Adressen. Empfehlen kann ich, jeweils die "Massage Relaxante" zu buchen. Sie ist sehr angenehm, da eher mit streichelnden Bewegungen gearbeitet wird. Massagen werden auch oft in den Hamams angeboten. Es bietet sich also an, sich mal für 2-3 Stunden in ein Hamam zu begeben und sich verwöhnen zu lassen.

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